Beitrag 02-64

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Datum/Uhrzeit: 21.11.2002 22:55
Titel: Re: Strecken/Landschaftsfotografie vs. Lok- und Portraitfotografie

Ich habe zwanzig Jahre Nummernknipserei betrieben, davon die letzten 6 Jahre unter verschärften Konditionen (so wie Rolf einzelnen Loks gezielt hinterhergefahren, i. d. R. im Rahmen einer Monatsnetzkarte). Dann 'hatte' ich alle Loks und wollte mich etwas 'zur Ruhe setzen'. Habe dann zwei Jahre versucht, nur noch Motiv- und Streckenaufnahmen mit Diafilmen zu machen. Irgendwann hat mich das aber gelangweilt (die Streckenfuzzis werden das nicht nachvollziehen können). Heute noch ärgere ich mich über die eigene Selbstdisziplin, als ich die verunfallte verkehrsrote 140 367 im Jahre 2000 vor dem Bender-Tor nicht mit Dia geknipst habe, weil es kein Motiv war. Dadurch 'fehlt' mir die Lok in dieser Lackierung. Unverzeihlich!

Die Erlösung war für mich dieses Jahr der Einstieg in die Digitalfotografie. Standard-Portrait 30-45°, wenn's geht ohne Sonne (stört nur...).

Und das Internet bietet mir seit 2 Jahren die geeignete Plattform, meine Fotos zur Schau zu stellen. Der dokumentarische Wert einer solchen Sammlung ist (ohne Selbstbeweihräucherung) nicht zu unterschätzen.