Jemand schrieb:
Auch in den Folgen, in denen ich alle zehn Lokomotiven präsentiere, sind Ergänzungen jederzeit willkommen.
Das nehme ich gerne wahr, auch weil ich bei deinen Fotos immer mal wieder auf Details stoße, die mir vorher nie aufgefallen sind. So ist es in diesem Beitrag 140 388, die statt des Heizkabels eine zweite ZEV-Steckdose besitzt. Trotzdem erhielt sie in vr einen Halter für das nie mehr angebrachte Heizkabel angeschweißt. Ebenso erging es 140 383, die nach deinem Foto ebenfalls über eine 2. ZEV-Dose ohne Heizkabel und entsprechenden Halter verfügte; auch sie trug in vr wieder den Halter, aber natürlich kein Kabel mehr.
Jemand schrieb:
Im Netz sind Angaben zu einem Unfall in Osnabrück im Jahr 2002 zu finden, in Folge dessen 140 380 zerlegt wurde.
Bei revisionsdaten.de steht der 23.04.02 als Unfalltag. Das habe ich vor geraumer Zeit bereits angezweifelt, da das zum einen ihr Ausmusterungsdatum ist und zum anderen die Lok spätestens am 17.04.02 im AW Opladen anzutreffen war. An der für mich sichtbaren rechten Seite mit Führerstand 2 konnte ich übrigens keinerlei Beschädigungen erkennen. Zerlegt wurde sie bei Bender in den letzten Juni-Tagen. Dafür trug die Lok in ihrer o/b-Zeit wie auch 140 387 Schienenräumer, hier in Straubing:

Jemand schrieb:
140 384 rollt am 24.10.1979 mit ihrem Güterzug durch Hämelerwald. Nach einer Flankenfahrt am 18.08.1990 in Düren mit ihrem Güterzug und 110 273 mit N8001 wurde sie wieder hergerichtet. Eine weitere Flankenfahrt mit 216 079 am 24.08.1999 in Löhne beendete ihr Lokomotivleben mit der anschließenden Verbenderung.
Den erstgenannten Unfall konnte ich einen Tag später dokumentieren: Link.
Die 140 384 war schon abtransportiert worden. Vier Tage später traf ich sie im AW Opladen an; die relativ geringen Schäden beschränken sich auf den hinteren Bereich der rechten Seite mit Führerstand 1. An Führerstand 2 ist das Heizkabel dank fehlendem Puffer ganz gut zu erkennen: Link (4. Bild).
Zu dem zweiten Unfall kann ich nichts beisteuern, da die Lok erst im Januar 2000 bei Bender angeliefert wurde. Und da hatte ich gerade sowohl meine Negativ-Knipserei als auch vorübergehend (für 2 Jahre) meine Bender-Besuche eingestellt...
Jemand schrieb:
140 387 wartet am 12.12.1978 im langjährigen Heimat-Bw Seelze auf weitere Einsätze. Sie dürfte mit zu den letzten Lokomotiven der Baureihe 140 gehören, die bei ihrer Umlackierung in ozeanblau/elfenbein (hier U3 Opl 10.11.1978) noch ihre umlaufenden Griffstangen und Trittroste behalten haben.
Zumindest an Führerstand 2 verlor sie diese Verzierung noch nicht mal dreieinhalb Jahre später wieder, wie man auf diesem hoffnungslos verwackelten Foto aus dem AW Opladen sehen kann, das auf die Behebung von Unfallschäden schließen lässt:

Interessant ist auch die Tatsache, dass die Lok nach ihrer Umlackierung an Führerstand 1 noch die 'Packwagensteckdose' und ausschließlich an der auf deinem Foto sichtbaren Führerstandstür bereits die oben angeschraubten Führerstandsgriffstangen besaß. Beide Details sowie hinzugekommene Schienenräumer (s. o.) zeichneten sie bis zum Schluss aus! Außerdem wechselten bis zu ihrem Lokende die Führerstandsziffern an beiden Führerständen noch zweimal. Zuletzt waren sie, wie später Standard bei o/b-Loks, ganz unten am Rahmen. Doch in einem nicht näher datierbaren Zeitraum in den 90er Jahren saßen die Führerstandsziffern zwar schon im ozeanblauen Bereich, aber noch auf dem Lokkasten, als Frank Glaubitz sie im Bw Gremberg fotografierte:

An der Rahmenecke steht noch 'Kein Schutzfilm | PUR-Anstrich | Opl 11.78'.