Heute gibt es ja keine dir fehlende Lok zu ergänzen, aber für ein paar Hinweise reicht es allemal:
Jemand schrieb:
Hier rollt 140 602 am 10.04.1987 aus dem Hauptbahnhof von München.
140 603 am 21.04.1979 mit 7831 in Frankfurt/M. Hbf.
Erstaunlich, diese beiden Lokomotiven waren die letzten Einheitselloks überhaupt, bei denen (wahrscheinlich) bis zur Umlackierung in orientrot (1989 bzw. 1988) die obere UIC-Steckdose noch nicht angebracht war, sondern lediglich die dafür vorbereitete Bohrung durch ein Metallplättchen abgedeckt wurde. Darum besaßen beide Loks auch noch keine Stirnwandaufstiege! Aus diesem Grund ist dein Aufsatz zu Stirnwandaufstiegen wiederholenswert, weil dieser Aspekt darin nicht beschrieben ist:
Jemand schrieb:
Zusammen mit 140 613 und 140 368 wartet 140 605 am 25.03.1986 an der Freigleis-Drehscheibe des Bw Würzburg auf weitere Einsätze. Und, da sie so schön nebeneinander stehen, hier ein kleiner Vergleich bzgl. des Stirnwandaufstiegs: Bei 140 613 wurde der neue UIC-Stirnwandaufstieg bereits komplett montiert, allerdings wurde die durchgehende Griffstange belassen und nur eine Ecke des durchgehenden Trittrostes zur Montage des zweiten Haltegriffs entfernt. 140 368 ist mit dem 'Endzustand' des UIC-Stirnwandaufstiegs versehen, bei dem in diesem Fall im Rahmen einer U3 in Opladen vor Montage des UIC-Stirnwandaufstiegs die durchgehende Griffstange und der durchgehende Trittrost komplett entfernt wurden. Alternativ gab es noch den 'kleinen Stirnwandaufstieg', den 140 605 auf dieser Aufnahme trägt. Dieser wurde m.E. im Wesentlichen vom AW München-Freimann erstellt. Dabei blieb die durchgehende Griffstange und der durchgehende Trittrost unangetastet. Der 'kleine Stirnwandaufstieg' bestand aus der zusätzlich montierten Trittstufe am Pufferträger und einem kleinen angeschweißten Haltegriff an der Ecke des durchgehenden Trittrostes (s. Schattenbildung). Mit diesem 'kleinen Stirnwandaufstieg' blieben auch bei vielen Fahrzeugen der Baureihe 150 in Kornwestheim die durchgehenden Trittroste und durchgehenden Griffstangen noch lange Zeit erhalten.
Jemand schrieb:
Am 21.04.1987 war die Bebraer 140 604 in Münchner Bereitstellungsdiensten beschäftigt und hatte zuvor den Leerpark für den E3010 nach München Hbf gebracht.
Gerade mal 3 Monate später war die Lok mit Frontkeksen versehen.
Jemand schrieb:
140 606 legt sich am 08.07.1982 mit ihrem Güterzug zwischen Bad Hersfeld und Neukirchen im Haunetal in die Kurve.
Auf deinem Foto erkenne ich runde Pufferteller, wohl an beiden Führerständen. Ein Jahr später trug die Lok als eine der ersten 140er beidseitig rechteckige Pufferteller. Ich weiß, dass ich mal anlässlich eines Fotos von 140 405 die damals derart ausgestatteten Loks aufgelistet habe, aber mit der Suchfunktion hier findet man so gut wie nie etwas ohne Spezialbegriff und auf die Datenkrake ist auch kein Verlass mehr.