Jemand schrieb:
Die Löcher waren mir auf dem Foto (neben den geöffneten Klappen während eines Bahnsteigaufenthalts!?!) auch aufgefallen und ich habe gerätselt, bei welchen ETA es die gegeben haben könnte.
Tatsachlich hängt der ETA 150 012 ja an den Ladekabeln. Für München Ost hätte ich das nicht erwartet, aber in Günzburg konnte ich den 515 019 (mit ohne Löcher!) beim Laden mit offenen Batterieklappen beobachten: Link.
Das Öffnen der Klappen war m. W. vorgeschrieben, damit ggf. der beim Laden entstehende Wasserstoff sich verflüchtigen konnte. Der ETA 150 012 steht natürlich nicht komplett hinter dem Geländer.
Jemand schrieb:
Vom 515 005 finde ich unter Link Bilder aus 1975 mit und aus 1986 ohne Löcher, was darauf hin weist, dass es die Löcher entweder nur auf einer Seite gab oder sie späterhin verschlossen wurden.
Sicherlich gab es anstelle der Löcher später Klappen, denn irgendwas musste da ja 'erreicht' werden können. Es gab wohl immer nur drei Löcher je Seite, hier am Beispiel 515 003: Link (5. Bild)
Besagter 515 019 (im Link oben sehen wir die linke Seite mit einem vierten kleineren Loch unterhalb einer Lamellenblende, das wohl generell nicht durch eine Klappe ersetzt wurde) steht hier auf einem Werksfoto vor einem anderen ETA 150, der die rechte Seite zeigt: Link.
Darauf ist auch zu erkennen, dass oberhalb der zweiten Achse des vorderen Drehgestells eine Aussparung in der ansonsten durchgehenden Rahmenblende zur ggf. in engen Bögen erforderlichen Auslenkung für irgendeine dort am Drehgestell 'angeflanschte' technische Einrichtung vorgehalten wurde.
Jetzt wieder zurück zu den Löchern: mit der elektrischen Ausrüstung der ETA (im Gegensatz zu den ESA) können diese nichts zu tun haben. Es gab sie auch an der ersten Serie ESA 150!
Hier zu Dokumentationszwecken ein leider abgeschnittenes Foto des 815 602 von der rechten Seite (rechts vorne am Führerstand die kleine '1' im Kreis) mit 2+1 Löchern von vorne (Kaiserslautern Hbf):

Im Gegensatz dazu der 815 604 von der linken Seite (linker Führerstand mit der '1' im Kreis) mit der Lochreihenfolge 1+2 (Limburg Gbf):

Nur so eine Idee: hatten die Akkutrieb- und Steuerwagen Sandungseinrichtungen an den Drehgestellen? Dann könnten die Löcher zur Beschickung der Sandkästen gedient haben.