Jemand schrieb:
Was waren das denn für Tests mit 614 017?
Habe ich nicht mitbekommen (hätte ich wahrscheinlich auch nicht fotografiert, da Triebwagen = bäh!), aber die Drehscheibe wusste wie immer (?) darüber zu berichten:
Zitat:
Baureihe 614 | Eventuell werden wir schon bald einen neuen alten Betriebshof für die Baureihe 614 begrüßen dürfen, nämlich den Bh Trier. Wo einige der Züge vor über 30 Jahren ihre ersten Gehversuche machten, fanden nun auf der Eifelstrecke (KBS 474) Testfahrten mit der Einheit 614 017+914 009+614 018 statt (DS 175 Mai 2004)
Zitat:
KBS 474 Köln - Trier | (DSO/mk - DS 166) Neben dem Güterzugverkehr mit Fahrzeugen der EBM hatte die Eifelbahn im April eine weitere Attraktion zu bieten. Dort fanden umfangreiche Testfahrten mit zwei Triebwagengarnituren der Baureihe 614 statt, die zuletzt in den siebziger Jahren hier heimisch waren. Die Versuche sollten zeigen, ob die 614er in der Lage sind, die letzten lokbespannten Züge abzulösen. Größtes Problem war allerdings wohl aktuell die relativ geringe Anfahrbeschleunigung, die auf der steigungsreichen Strecke natürlich ein großer Nachteil ist und Verspätungen produziert. Es bleibt daher abzuwarten, ob die Züge auch im Planverkehr hier eine Renaissance erleben. (DS 176 Juni/Juli 2004)
Die zweite Garnitur müsste 614 009 und 010 (wahrscheinlich mit Mittelwagen 914 005) gewesen sein, deren undatierte leihweise Umbeheimatung nach Trier Rolf Wisotzky in den April 2004 verortet: Link.
Waren das zwei Garnituren mit Cummins-Motoren? Link.
Zitat:
Immer wieder kam das Problem der schwachen Motorisierung zur Sprache, sodass DB Regio bei den Triebwagen 614 019 und 020 probehalber je einen wassergekühlten Sechszylinder-Reihenmotor von Cummins mit einer Leistung von 448 kW, statt der bisherigen 330 kW, einbauen ließ.
Zwischen 2000 und 2004 wurden weitere 31 Triebwagen remotorisiert und mit neuen abgasarmen und leistungsstärkeren Cummins-Motoren, allerdings eines anderen Typs mit gleicher Leistung, ausgerüstet.