Die U-Bahnstrecken in Köln waren bis zur Eröffnung der Venloer Str.-/Subbelrather Str.-Strecken (Linien 3 bis 5) sämtlich mit 'Niederflurbahnsteigen' ausgestattet, auch wenn seit 1973 die DueWag-B100S-Wagen fuhren, die immer die Zusatzstufe ausklappen mussten. Selbst die Kalker und die Ringe-U-Bahn waren niedrig angelegt (sind sie logischerweise noch heute). Irgendwann wurden allerdings die Bahnsteige der Hst. Hansaring etwa auf halber Länge (zum Ausgang S-Bahn hin) auf Hochflur umgebaut. Das war m. W. die einzige Zwitterstation, wahrscheinlich um diese Haltestelle für den Umstieg zur S-Bahn als barrierefrei ausgeben zu können (Aufzüge/Rolltreppen/Rampen). Zu der Zeit fuhren auch noch B100S über die Ringe. Dieser Hochbahnsteig hatte sich allerdings mit der Trennung zwischen Hoch- und Niederflurbetrieb 2003 erübrigt. Damit ging auch der Komplettumbau der Hst. Ebertplatz einher. Wie es heute am Reichenspergerplatz aussieht, weiß ich gar nicht, dort endete ja viele Jahre die 5 in der unterirdischen Wendeschleife. Die Amsterdamer Straße hat jedenfalls Hochbahnsteige, im Gegensatz zur 'Hochflurstrecke' Gürtel.
Ich kann mich noch an einen großen Umbau der Hst. Neumarkt erinnern, kann das zeitlich aber nicht mehr einordnen. Dabei wurden allerdings die Bahnsteige nur verbreitert. Eine Aufschotterung oder Absenkung der Gleise gab es m. W. nirgendwo: Link.