Jemand schrieb:
Was hat man denn mit der V60 im letzten Bild gemacht? Ist das eine Hauptuntersuchung, dass die Maschine so weit auseinander gebaut wurde?
Ja, das war völlig normal bei einer HU mit Neulackierung (was fast immer gemacht wurde bei Fristablauf nach 8 Jahren; deshalb waren Anfang 1983 die letzten roten 260/261 umlackiert). Die Hauben mussten sowieso abgenommen werden, Motor und Achsen werden separat aufgearbeitet. Manchmal wurde auch das Führerhaus abgenommen.
Jemand schrieb:
Bild 12: 634 607 sah übel aus
Ups, der 634 607 hatte aber wirklich kein Glück: rund 10 Jahre später hatte er erneut einen Unfall, der bisher nicht datiert werden konnte. Der Unfall in Nienberge am 26.07.90 kommt jedenfalls nicht in Frage, da ich den 634 607 noch Anfang August 1990 im Einsatz fotografiert habe: Link (58. Bild ;-) oder neuntletztes)
Daher müsste auch der Zusammenstoß mit einem Tanklaster im Lipperland 'Ende der 80er Jahre' neu auf zwischen August 1990 und Juli 1991 datiert werden: Link.
Denn Anfang August 1991 stand der brand- und unfallbeschädigte 634 607 bereits im AW Kassel. Was ich damals noch nicht wusste: die rundliche Verformung könnte tatsächlich zu einem Tanklasterauflieger passen: Link (letztes Bild)
Aufgearbeitet wurde der Triebkopf im AW Kassel trotzdem wieder und gelangte mit HU-Datum 02.06.93 in Produktfarben zurück in den Einsatz: Link (Bild 7)
Das heißt, 634 607 war erneut mehrere Jahre außer Gefecht. Der Wiederaufbau gestaltete sich anscheinend ohne ein 'Ersatzführerhaus' wie beim 624 637 mit dem des 624 642 langwieriger:

Auch zu 'deinem' Unfall des 634 607 habe ich nichts gefunden. Durch Fotos lässt er sich zumindest auf frühestens Oktober 1980 datieren (26.09.80 i. E.): Link (Bild 14)
Spätestens im März 1982 war er wieder im Einsatz: Link (Bild 3)
Leider hatte ich 1981 anscheinend noch keinen Fokus auf AW-Besuche und der Besichtigungstermin war mir nicht bekannt. Andererseits waren Frank Glaubitz und ich am 10.08.81 im Rahmen unserer TMTs zu einem mehrtägigen Aufenthalt bei Bekannten am Bodensee über die Schwarzwaldbahn unterwegs, um von dort aus zwei Tage später das AW Bremen zu besuchen..