Jemand schrieb:
Eine kleine Bemerkung dazu: diese verschlossene Bohrung diente dem Ein- und Ausbau der mechanischen Welle der Nachlaufsteuerung. An manchen Maschinen war diese Bohrung auch mit einem Blindflansch verschlossen.
Deine Antwort, die du vor über 12 Jahren gegeben hast, hatte ich ja bereits vor 9 Tagen oben verlinkt. 'Oben' natürlich nur, wenn man die flache Ansicht eingeschaltet hat...
Anhand von Wolfgangs und meiner Erinnerungen kann man mal sehen, wie viele Halbwahrheiten doch im Laufe der Jahrzehnte zusammenkommen.
Zwischenzeitlich erreichte mich von Joachim Biemann ein Verweis auf seine Homepage mit Ergänzung von Christian Brückel, deren Inhalt mir im Nachhinein tatsächlich wieder bewusst wurde: Link (unter dem Detailfoto von 110 412)
Klapperschaltwerk verwies bereits vor 16 (!) Jahren darauf, trotzdem sind dort auch andere Verwendungsmöglichkeiten angeführt: Link.
Ekkehard 'Plumps' zeigt jetzt eine Skizze für die Baureihe E 41. Da habe ich wie oben geschrieben, nicht nach Bildern gesucht, wo diese Montageöffnung zumindest erahnt werden kann. Hatten denn die Baureihen E 10, E 40 und E 41 ursprünglich alle das Schaltwerk N28h bzw. W29T?
Es geht wohl nicht um das 'Kurbeln' durch den Tf, sondern um die Möglichkeit des Ein- und Ausbaus bei diesen Löchern, wie 'Sven' schilderte. Trotzdem kämen weitere 'Verwendungsmöglichkeiten' der Löcher in Betracht. Oder wollte man das Rahmenendstück aller Einheitsellokbaureihen (außer E 50) gleich gestalten und somit waren die Löcher prophylaktisch in allen Konstruktionsplänen vorgesehen?