Jemand schrieb:
Könnte aber hinkommen, weil sie zuletzt in Dresden beheimatet war und die 566 auch dort überwiegend herumfährt.
Das kommt nicht nur hin, da steckt sogar System dahinter!
Angefangen hat es mit den Umbauten auf Funkfernsteuerung. Da wurden die 290 mit gleichbleibender Ordnungsnummer zu 294, also z. B. 290 110 zu 294 110.
Dann kamen die Remotorisierungen dazu (mit Wodkagitter). Jedoch wurden jetzt die Ordnungsnummern um 500 erhöht. Aus 290 155 wurde also die 290 655. Diese Lok erhielt erst danach noch eine Funkfernsteuerung und wurde daher auch noch zur 294 655 (also jetzt wieder mit gleichbleibender Ordnungsnummer, s. o.). Wurde die Lok jedoch direkt aus einer 290 umgebaut und erhielt gleichzeitig eine FFS, dann änderten sich sowohl Baureihen- als auch Ordnungsnummer. Aus 290 182 wurde also direkt 294 682. Allerdings sind die 290 der ersten Serie (021-070) bei der FFS-Umrüstung außen vor (der Grund ist mir momentan nicht geläufig), so dass aus 290 066 eben nur 290 566 wurde.
Und dann gibt es noch die 296 mit spezieller Bergfernsteuerung (Beschreibung in Drehscheibe 178). Die wurden bisher auch nur aus 290 der ersten Serie umgebaut und behielten dabei ihre Ordnungsnummern. Aus 290 049 wurde also 296 049. Unter diesen Loks ist auch die einzige ehemalige AK-290, die 023, die damals in Duisburg-Ruhrort für die 5000 t-Erzzüge zuständig war.
Etwas anders ist es bei der Baureihe 291. Hier entspricht das Prinzip der FFS-Loks dem der Baureihe 290, also 291 068 zu 295 068. Die Remotorisierungen erhalten hier jedoch keine neue Untergruppe ('295.5'). Auch eine Baureihe 297 für Ablaufberge wird es hier wohl nicht geben.