Kann es sein, dass die Aluleisten für die MaK-Maschinen einfacher zu konstruieren waren, weil sie einfach als nahezu gerader Streifen auf die Führerstandsrundung der Lok aufgetackert wurden?
Die Aluleisten (oder war es eine Eisenbasis, weil Aluminium damals ja noch nicht so verbreitet war?) bei den Krauss-Maffei-V 200 dagegen müssen auf jeden Fall vor Anbringung gebogen werden.
Diesen optischen Effekt (gerade Linien wirken auf krummer Oberfläche bei seitlicher Ansicht gebogen) kann man übrigens auch in der Neuzeit (und beim Mond) beobachten:
Bei 182 001 bis 013 (ohne 010) sind die Balken rechts und links vom DB-Emblem am Führerstand genau rechteckig, weshalb sie auf der gekrümmten Oberfläche nach oben gebogen erscheinen. Bei 182 010, 014-025 sind sie dagegen schon im Voraus nach unten gebogen und erscheinen so als waagerechte Balken.