Jemand schrieb:
Interessant vielleicht noch zu erwähnen, dass die Scheibe später auf Lokführerbedienung umgebaut worden ist. Weiß da eigentlich jemand, wie das mit der Stellung der Scheibe funktionierte, wenn die Lok aus der Abstellung kam? Musste der Tf dann vorher die Scheibe richtig einstellen oder gab es da eine Automatik?
Welcher Zeitraum für 'später' schwebt dir denn vor? Ich weiß nur, dass die Drehscheibe West Ende 1984 mit Druckhebel-Meldestellen ggf. für mehrere Zufuhrgleise zugleich im Bereich der Weichen ausgestattet worden sein muss. In der Zeit wurden die Loks mit einer Köf über die DS befördert. Die DS war aber noch besetzt:

Die DS selbst war nur über das nördliche Zufuhrgleis, welches zwischen Ellokhalle und Lokleitung aus dem Bww kam, mit einem Lichtsignal (Sh1?) geschützt. Die Lokschuppengleise hatten Wartetafeln:

Hier sind drei Säulen mit Meldeeinrichtung jeweils manns- und lokhoch zu sehen:

Die DS selbst wurde an beiden Ende mit einer horizontal über Kabelbahnen verstellbaren Meldeeinrichtung versehen:

Die 215 047 meldet ihre Ausfahrbereitschaft an der Meldestelle hinter dem Oberleitungsmasten an:

Später erhielten alle Meldesäulen im Bereich der oberen Meldeeinrichtung einen 'Kopfschutz' mit Warnanstrich. Das ursprüngliche Ausfahrgleis musste wegen der S-Bahnbrücke gekappt werden und war jetzt nur noch ein Stumpfgleis:

Der halboffene Kasten gab von der Nordseite gesehen seine Funktion nicht sofort preis:

Von wo aus nach Entfall des örtlichen Bedieners die DS gestellt wurde, ist mir nicht bekannt (Lokleitung ohne Sicht nach Meldung durch Tfzf an der Meldesäule?)
Ebenso sind mir von der Drehscheibe Ost derartige Einrichtungen nicht bekannt.