Beitrag 04-3511

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Datum/Uhrzeit: 12.04.2023 20:00
Titel: Re: Einheitselloks – uneinheitlich! (18) – Verschleißpufferbohlen bei BR 140 (m19B)

Jemand schrieb:

140 176, 184*, 274, 276 - 281, 294 - 307**, 362***, 410, 411, 434, 435, 450 - 455, 463 – 465
* geänderte Ausführung, zeitweise einschl. automatischer Kupplung (AK)
** Den Lokkasten der 140 302 einschl. der Verschleißpufferbohlen erhielt 1994 die 140 234
*** zunächst mit vorgesetzter Verschleißpufferbohle ausgestattet, nach Unfall-Neuaufbau 1994 mit eingezogener Verschleißpufferbohle entsprechend 140 757-879

Diese Aufstellung kennst du hoffentlich, da wird auch zwischen mit und ohne AK-Vorbereitung unterschieden und Wechsel kamen vor: Link (Punkte 36 bis 40)

** Die 'originale', nicht unfallbeschädigte 140 234 stand 1996 noch im AW Dessau und müsste verschrottet worden sein. Zu diesem Zeitpunkt war ex 140 302 bereits als 140 234'' m. W. in o/b unterwegs, erhielt also noch nicht mal einen Neulack, und wurde 2002 'verbendert' (Fotos habe ich nicht gefunden). revisionsdaten.de ist da nicht vollständig bzw. missverständlich: 140 302 und 140 234.

*** Die 140 362 ist ja ein ganz spezieller Fall. Bild 40 bei Ulrich Budde zeigt die Lok 1970 mit AK67 und vorgeschuhter Vp: Link.

Doch dann muss ein Unfall zu den eingezogenen Rahmenendstücken à la 140.7 geführt haben, wahrscheinlich anlässlich der U3 von 1976. Ulrich Budde fotografierte die Lok kurz danach und ich meine, da hat sie schon den eingezogenen Rahmen (also nicht erst 1994): Link.

Dein Bild 5 dokumentiert das Herrichten des anscheinend unfallbeschädigten Führerstandes 1 mit einem neuen Rahmenendstück! Auf Bild 6 ist der 'originale' Führerstand 2 mit vorgeschuhter Vp zu sehen.