Jemand schrieb:
Bild 11 An der Blockstelle Ohlenberg kam als erster Zug der D 204 und war von 110 315-9 vom Bw Dortmund Bbf bespannt. Bei ihrer Ausmusterung am 06.02.06 gehörte die Zuglok zum Betriebshof München-West und wurde bereits 3 Tage vor der Ausmusterung bei Bender in Opladen zerlegt.
Das Zerlegdatum ist Ansichtssache ;-). Tatsächlich existierte am Morgen des 06.02.06 (Montag) noch der auf den Drehgestellen ruhende Rahmen. Man hatte allerdings bereits alle Aufbauten bis auf die Belüftungsschächte der Fahrmotorlüfter entfernt sowie seitlich am Rahmen nicht durchgehende Senkrechtschnitte vorgenommen, um ihn nach dem Wochenende zügig in knapp 2 Meter lange Teilstücke auseinanderbrechen zu können.
Jemand schrieb:
Bild 16 An der Blockstelle Altley gab es als erstes Foto die 110 476-9 vom Bw Dortmund Bbf mit einem unbekannt gebliebenen Schnellzug.
Das ist für mich das bemerkenswerteste Bild des Beitrages, auch wenn die Drehgestelle mit Flexicoil-Federung nicht zur Geltung kommen! Aber auch die anderen Bilder zeigen mir, wie sehr in der zweiten Hälfte der 80er Jahre schon die äußerliche 'Modernisierung' der altfarbenen Einheitselloks voranschritt, wie z. B. später an 110 294.
Aber kaum auffallend ist der tiefsitzende DB-Gusskeks an 110 476, und zwar nur an Führerstand 2! Gängige Lehrmeinung ist ja, dass ab E 10 477 bis zur 110 484 die Frontkekse tiefer saßen, als an den vorherigen Bügelfalten. Das war wohl den experimentellen Zierstreifen der E 10 477 geschuldet und der tiefe Sitz der Frontkekse wurde ab der 112 485 revidiert. Trotzdem wurden die späteren Neubauten 110 107, 271 und 343 wieder mit Frontkeksen in dieser Höhenlage versehen.
An Führerstand 1 trug 110 476 jedenfalls einen in normaler Höhe liegenden Frontkeks: Link.
Im Gegensatz zum FS 1 überstand der Frontkeks an FS 2 sogar die HU von 1983 Link (13. Bild), während an FS 1 wahrscheinlich ab der HU von Ende 1976 ein inverser Klebekeks prangte, Link der 1983 durch einen 'normalen' Klebekeks ersetzt wurde: Link (14. Bild)