Beitrag 04-4448

◀◀ Beitrag 04-4447 | ▲ Forum 04 ▲ | Beitrag 04-4449 ▶▶
◀ Beitrag 04-4447 | ▲ Jahr 2025 ▲ | Beitrag 04-4449 ▶

Datum/Uhrzeit: 28.07.2025 11:54
Titel: Re: Märchen sind unsterblich (m. L.)

Anonym ist der Benutzer 'Plumps' in der Vergangenheit nicht gewesen: Link.

Allerdings wird das noch sein Vater (?) gewesen sein, der immer als 'Justus' bekannt, damals bereits über 80-jährig war, und ab und zu eigene Fotos aus den 1960er-Jahren veröffentlichte. Der Sohn (?) hat zwar damals auch schon unter dem Account 'Plumps' gepostet, trat aber ab ca. 2018 als alleiniger Nachfolger unten dem Vornamen 'Ekkehard' auf und war nach eigener Aussage Lokführer des Bw Frankfurt (M) 1. Lässt sich alles im Forum 'Historische Bahn' bei DSO finden.

Denkwürdig zwei Aussagen zum geläufigen Begriff 'Steifrahmentender':
2018: Link
2025: Link.

Ab diesem Wechsel war ein deutlicher Unterschied in der Schreib- und Ausdrucksweise zu erkennen, die sich leider in letzter Zeit zurückentwickelt hat. Es sind praktisch nur noch 'Denkanstöße', die 'Plumps' meistens ohne zielführenden Kommentar hinterlässt und oft schon ist mir der Gedanke gekommen 'don't feed the troll'. Aber im Interesse aller Mitleser und da mich das Thema in Punkto Betriebsnummern interessiert, wollte ich mich jetzt auch mal im www schlau machen.

Was lässt sich denn so finden, sofern keine original DBAG-Unterlagen zum Thema 'Wendezugsteuerung bei der Baureihe 110' vorgelegt werden?

Ältere Darstellungen, die nicht mehr aktualisiert werden, haben keinen gemeinsamen Erkenntniszeitpunkt, so Link (107 aufgelistete Loks) und Link (61 Umbauten):

Zitat:

Letzte damit ausgestattete Lok war die Braunschweiger 110 469 anlässlich ihrer IS 703 in Dessau zum 21. September 2001. Die Wendezugsteuerung besitzen nun die 'Bügelfalten' 110er 110 399-420, 423-432, 434-460, 462-476 und 478-510.

Zitat:

Ab 110 399 ist ein 88W Hochspannungsschaltwerk mit Rundwähler und Thyristor Lastschalter eingebaut. Im Dezember 1996 wurde in 110 446 die konventionelle Wendezugsteuerung einer ausgemusterten 141 eingebaut, mit der 1997/98 insgesamt 61 Loks ab 110 400 nachgerüstet wurden.

Bemerkenswert ist auch der dortige Hinweis, dass KWS-Teile aus ausgemusterten 215/216 verwendet worden sein sollen:

Inzwischen ist die Ausrüstung der 110 mit konventioneller Wendezugsteuerung abgeschlossen. Die Loks wurden zum Teil anlässlich von Hauptuntersuchungen, zum Teil per Sonderarbeiten mit den aus Ausgemusterten 141,215 und 216 stammenden Einrichtungen vor allem im Werk Dessau ausgerüstet.

Also kommen erstmal alle 110.3 mit 'Thyristor-Lastschalter (Schaltwerk W29t)' (von mir in Anführungszeichen gesetzt, weil ich da technisch keine belastbaren Aussagen im Zusammenhang mit der nachgerüsteten KWS treffen kann) in Betracht, das sind die im ersten Link genannten 107 Betriebsnummern; die zu diesem Zeitpunkt bereits ausgemusterten Loks sind abgezogen.

Die Betriebsnummern kleiner als 399 findet man hier aufgeführt: Link.

Zitat:

Ausgerüstet wurden zunächst die Loks mit den Seriennummern ab 400. Ab 2004 erfolgte aufgrund des gestiegenen Bedarfes der Umbau weiterer Loks. Dabei wurden nun erstmalig Loks mit kleineren Seriennummern auf KWS umgebaut. Im Einzelnen waren es die Loks:
110 361 – 110 363, 110 365 – 110 370, 110 373 – 110 377, 110 379, 110 380, 110 382, 110 387, 110 389, 110 391, 110 392, 110 394 – 110 399.

Da einmal 110 399 abgezogen werden muss, bleiben weitere 38 Nummern - 12 Lücken = 26 Betriebsnummern unter 399 übrig. Summa summarum waren das also 133 wendezugfähige 110.

Bei Wikipedia steht:

Um die Maschinen im Regionalverkehr wirtschaftlich einsetzen zu können, wurden viele Exemplare der Baureihe 110.3 ab 1997 mit Steuergeräten für die konventionelle DB-Wendezugsteuerung (KWS) ausgerüstet. Zumindest teilweise griff man hierbei auf die Einbausätze ausgemusterter 140er und 141er zurück.

Link.

Wenn das falsch ist, ist es jedem Besserwissenden unbenommen, diese Mär dort aus der Welt zu schaffen.