Jemand schrieb:
So was ist dann natürlich die typische 'Eigenmächtigkeit untergeordneter Stellen', die für die Götter da oben in der HVB oder im Verkehrsministerium der ideale Grund dafür ist, die Strecke einzustellen und 50 000t Güterverkehr jährlich der Straße zu überlassen...
Jemand schrieb:
Die 'Randale-Leuchten' waren doch eine Idee irgendeines 'Höheren Tieres' wegen der Idee der Funkfernsteuerung von Rangierlokomotiven und damit einhergehend der Einsparung von Personal.
Wie ich bereits weiter oben schrieb, waren diese Rundumleuchten das Kennzeichen von Funkferngesteuerten Rangierlokomotiven in der Erprobungsphase, damit in großen Bahnhöfen das Personal (Stellwerker, andere Rangier-Abteilungen, Aufsichten usw.) wusste, dass diese Lok eben nicht mit einem Lokführer besetzt war, sondern sich der Lokrangierführer woanders an der Rabt aufhielt.
Beide Aussagen kann ich logisch nicht nachvollziehen, die untere möchte ich jedoch widerlegen: M. W. war keine der ersten V 60/Köf III, die ab Mitte der 80er Jahre mit FFS ausgerüstet wurden (Erprobungsphase m. W. mit 261 240, 241 und 839 ab 1986), mit Warnleuchten o. Ä. bestückt (und auch später nicht). Warum die oben beschriebenen drei Bielefelder Köf III mit diesen Warnleuchten versehen wurden, wurde ja schon mit dem besonderen Einsatzbereich erklärt. Die Leuchten waren logischerweise an anderen Einsatzorten der Loks nicht montiert, wie die oben gezeigten Bilder beweisen. Mit FFS hatte das überhaupt nichts zu tun, wie man auch an den Baureihennummern 332 und 333 erkennen kann...
Es gab nur ganz vereinzelt solche Einsatzbereiche, die eine zusätzliche Warninformation an mglw. nicht Eingeweihte erforderten. Einen solchen gab es auch für 364 448, die hier im Bw Braunschweig seitlich am Führerstand mehrere Leuchten aufwies und zudem am Motorvorbau den Hinweis 'automatischer Fahrbetrieb'. Ob auf dem Dach auch noch eine Leuchte angebracht war, weiß ich aufgrund des Aufnahmewinkels nicht; ebenso nicht den genauen Einsatzort dieses Einzelstücks (?):
